Philosophie Spielfreude

Neben einer attraktiven Optik und einem interessanten Design sollen Golfplätze eine hohe Portion Spaß und Spielfreude vermitteln. Golf ist ein Sport der von Natur aus sehr komplex ist. Daher muss für den Freizeitgolfer das Vergnügen im Vordergrund stehen. Das heißt aber auch nicht, dass er nicht mit einem gewissen Anspruch und den wichtigen strategischen Überlegungen des Spiels konfrontiert wird.

Besonders die Veränderungen der letzten 20 bis 30 Jahren im Golfsport erfordern auch bei bestehenden Anlagen zahlreiche Anpassungen, damit Anlagen ihren Sinn und Zweck hinsichtlich der Schönheit dieses Spiels wieder erfüllen können und ein hohes Maß an Zufriedenhelit beim Golfer sicherstellen.

Gesamte und einzelne Spielbahnlängen – besonders für den Freizeitgolfer – müssen, in Verbindung mit dem Gesamtschwierigkeitsgard des Platzes, ausgeglichen und ausgewohnen sein. Sonst bleibt die Mehrheit der Golfer überfordert.

Eine der größten Herausforderungen für den Normalgolfer sind zu lange Plätze und einzelne Spielbahnen. Dabei geht die Finesse und die Vielfalt des Spiels verloren.

Konzepte mit mehreren unterschiedlichen Teepositionen, die allen Spielklassen gerecht werden, gehören zu jeder erfolgreichen Golfanlage dazu. Meistens lässt sich dies durch den Bau einiger neuer Tees und gleichzeitiger „Neupositionierungen“ der Teebereiche – mit überschaubarem Aufwand – erzielen. Golfplätze mit 4-5 Teepsotionen machen ihn für jedermann angepasst spielbar.

Eine Neupositionierung der einzelen Teebereichen kann zugleich zu einer Harmonisierung der Landezonenbereiche für alle Spielklassen führen. Dabei kann eine Überforderung des Freizeitgolfers und ein Unterfoderung des Spitzengolfers in Bezug zu neuen oder bereits vorhandenen Hindernissen erzielt werden. Außerdem sollte Landezonen der Freizeitgolfer immer anspruchsloser und weniger bestrafend ausfallen als die der Spitzengolfer.

Angemessene Spielbahnlängen

Es stellt sich heraus, dass für die heutige Golfspieler-Struktur zahlreiche Golfplätze in ihrer Grundlänge für den Freizeitgolfer zu lang sind. Dies gilt ganz besonders für die Damen deren Golfplätze – gerade im vergleich zu den Herren – deutlich zu lang sind. Auch einzelne Speilbahnen – besonders Par-3 Löcher – sollten vorrangig Finesse und Spielwitz statt schiere Länge besitzen. Golf hat viel mehr zu bieten als reinen Anspruch über Länge.

Variable Tees und Landezonen

Durch den Neubau von Tees lassen sich Golfplätze „flexibler“ machen, damit sie allen Spielklassen gerecht zu werden. Somit wird keine Spielklasse überfordert und auch keine unterfordert.

Generell gilt: Teekonzepte sollten so ausgerichtet sein, dass jeder Golfer und Golferin „seinen/ihren“ Golfplatz spielen kann der exakt seiner/ihrer Spielstärke entspricht und den gewünschten Spaß vermittelt.

Eine optimale und durchdachte Positionierung zahlreicher Tees führt in den meisten Fällen gleichzeitig zu einer Optimierung der Landezonen für  die einzelnen Spielklassen – was den Platze für alle spielbarer macht.

Tees und Landezonen – vorher

Tees und Landezonen – nachher

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